Rix Endless Summer


Das neue Jahr
5. Januar 2010, 00:06
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Jetzt, nach Urlaub, Party und Schneeterror, sitz ich wieder im Büro und der Alltag kehrt wieder ein. Doch soll das Jahr 2010 noch viele Neuerungen und Überraschungen bereit halten. Ganz der dramatischen Tradition angelehnt, sich gute Vorsätze fürs neue Jahr zu definieren, soll diese Webseite ein neues Zuhause finden sowie ein Update erfahren, es soll mehr Spaß- und Info- Artikel geben und ich freue mich bald ein privates Social-Blog-Netzwerk von Bekannten und Freunden hier vorstellen zu können. Aber ganz sicher wird auch 2010 wieder viel erlebt und viel Sommer-Feeling praktiziert.

Alles andere als trostloser Fruost



Das alte Jahr
1. Januar 2010, 00:03
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Draußen läuten die Glocken der großen Kirche von Veli Losinj, Kroatien. Ich liege heiß gebadet im Bett und ruh mich etwas für die bevorstehende Nacht aus.

Zeit das erste Jahr des endlosen Sommers zu revidieren. Ein Jahr dass mit Ungewissheit anfing und nun Elan voll und mit gutem Gefühl endet.

Ich habe die Idee beschrieben, einen Sommer auf der mentalen Ebene nicht enden zu lassen und trotz Rückschläge und schlechtem Wetter ein Urlaubsfeeling zu bewahren.

Viel hab ich dieses Jahr erlebt, gesehen sowie begriffen und dank dieses Blogs auch andere Menschen diese Denkweise näherbringen können.

Im Endeffekt endet das Jahr, wie es anfing, im Sommer, in Kroatien, zwar ohne Surf und Sport, aber mit Entspannung und Schienen. ;-)

Ein frohes Neues Jahr euch Allen und die richtigen Einstellung!



Auf Schienen ins neue Jahr rutschen
23. Dezember 2009, 20:46
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Endlich schneite es in Deutschland, sogar in Friesland lag 10cm dicker Schneesternbelag.

Ich bin dank genehmigtem Urlaub am 19. nach Rheda und hab mir dort ein ganzes Snowboardset gekauft. Zu viert sind wir, eher spontan, nach Winterberg ins Hochsauerland, um das neue Board zu testen.

Ich muss schon sagen, dass „wilde“ Pisten krasser abgehen, als eine Ski-Halle, alleine schon wegen dem Schnee, der einem dauernd ins Gesicht weht.

Als ich mich schon recht sicher fühlte, fuhr ich und mein Freund eine neue Strecke, die sich schnell als Schwarze Piste entpuppte. Auf halber Strecke überlegte ich lange, ob ich abschnallen und den Weg zurück latschen oder auf dem Arsch runter rutschen sollte. Entschied mich dann doch für den schnellen aber gefährlichen Weg durch das Tal der Schmerzen…

Fuhr Toeside auf die andere Seite, weil ich da weicheren Schnee erhoffte, blieb dann auf dem Bauch liegen und versuchte das Brett auf Healside zu drehen, dabei rutschte ich komplett Downside und purzelte munteren Mutes den Hang runter. Dabei verdrehte ich mein Knie und brauchte für den Rest des Tages, ach des Jahres, nicht mehr an Sport denken.

Autsch

Hab heute die Ergebnisse vom Arzt. Nach Röntgen, MRT und Geisterbeschwörung, wurde alles für „nicht so schlimm, aber instabil“ befunden.

Also zählen jetzt Krücken und Schiene zur neuen Ausrüstung…
Es werden also stille Weihnachten.

P.S. auch euch frohe Weihnachten, und einen sanfteren Rutsch ins neue Jahr



Fast wie auf der anderen Seite der Erde
17. November 2009, 00:39
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Es ist oft nicht einfach seiner Einstellung treu zu bleiben, nicht wenn die Jahreszeitlichen Umstände das Gegenteil bewirken.
Vorhin hab ich zufällig eine Mail vom März gelesen, in der ich einem Freund lautstark erklärte den nächsten Winter in wärmeren Regionen zu verbringen. Da sieht man wie schnell sich die Dinge wieder ändern können (oder auch nicht). DANN WERD ICH HALT NÄCHSTES JAHR AUSWANDERN! BASTA!

Aber meinen Prinzipien folgend, gibt es auch in der depressivsten Zeit des Jahres Mittel und Wege die positive Einstellung zu bewahren.

Eine Aufgabe meines neuen Jobs (welcher nun leider nicht auf der südlichen Hemisphäre liegt), ist es die Angebote für den nächsten Sommer fertig zu schustern und mit dem Medienteam zu layouten. (Wer’s verpasst hat, ich arbeite seit 2 Wochen bei Akzente Reisen in Leer) Bin quasi mit den Gedanken ununterbrochen bei Sommer, Sonne und „schönen und beeindruckenden Wanderungen durch atemberaubende Natur“.

Auch mit Surf-Equipment-Säubern und Fotoalben-Hochladen konnte ich ein wenig den Winterblues fern halten.
Und gestern hab ich meinen Dachboden besichtigt und entdeckt, dass man durch das Fenster aufs Flachdach kommt.
Ein Traumplätzchen für den SOMMER!

Dezember auf der Anderen Seite
Von Rix Endless Summer


ein Flensburger Wochenende
9. November 2009, 20:04
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Seit unserer WG Auflösung wohnt mein guter oller Kollege Nils in Flensburg. Und immer schon wollte ich ihn mal dort besuchen, aber nie hatte ich die Zeit oder das Geld den (wirklich) weiten Weg bis ans Nordkap von Deutschland zu kommen. Da er aber Geburtstag und WG Party feierte, kam ich nicht drumherum.

Was soll ich sagen, die Party war ne Sensation! Bei 600€ Investition, 80 derb abgehenden Gästen, 4 Kotzversuchen über den Balkon und Piss-Attacken auf Einrichtungsgegenstände kann man einfach nicht meckern!

Thumbs up, Dude!
Hoffe er schickt bald die Bilder, dann werden die hier rein gepostelt.

Witzig: Auf dem Rückweg, nahm ich ne Mitfahrgelegenheit mit und es entwickelte sich eine rege Unterhaltung. So dass ich einfach mit dem Verkehr mitfloss. Plötzlich schoß ein schwarzer BMW vorbei in dessen Heckscheibe zu lesen war: “BITTE FOLGEN”.

Mööp. 28kmh zu viel. Dafür gab’s ne nette Videovorführung (durfte ich leider nicht kopieren und hier posten), 80 Ös weniger in der Tasche und 3 Punkte in… genau FLENSBURG.

Nachtrag: Die Bilder der Ass-shaking-floor-breaking-Party

Party Flensburg 07.11.09


Mein Appartement
4. November 2009, 23:55
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Ich bin in den Letzten 4 Jahren schon oft umgezogen, 7 Mal um genau zu sein. (Ich hab wol immer das Backpackerleben vermisst)
Jetzt ist mein letzter Umzug nach Leer ganz gut gelaufen. Vorteil: meine Wohnung hat nur 20m² und somit nicht viel Platz um irre viel Einrichtung rein zu ferchen. Ok das geht natürlich mit Komforteinbußen einher, aber positiv gedacht, ist alles viel stressfreier. Letztes Wochenende hab ich dann auch die letzten großen Sachen mit gehuckt und einigermaßen zurecht gerückt. Was fehlt ist noch ein Bett/Couch, ein richtiger Stuhl und nen Schrank. Solang genieß ich den Minimalismus und penn auf dem Boden. Teure *****Luftmatratze ist flutsch (flach&futsch) und nu tuts ne Klappmatratze.
Das Beste an der Wohnung: sie liegt genau über dem Büro und ich spar Zeit, Jacke und Wlan.



Halli Galli in Leer
23. Oktober 2009, 12:54
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Eben in Leer angekommen, Sonne scheint und Gallimarkt ist zufällig gerade in der Stadt. So kann ich meine ersten Eindrücke kurz schildern:

Die Stadt ist gerade mal 34000 Einwohner groß, hat aber einen eigenen Binnenhafen und einen Bahnhof. Also nicht ganz so ab vom Schuss.

Meine Wohnung ist ein Appartement direkt in dem Gebäude meiner Arbeitsstelle. Nicht größer als 20m². Ob ich das auf Dauer angenehm finde, wird sich herausstellen, aber im Moment find ich es super.

Die Menschen hier sprechen Hochdeutsch, können aber auch Platt, wenn man sie höflich darauf anspricht.

Wer mich mal Besuchen will, ist herzlich auf ein Fischbrötchen eingeladen.

Sehr empfehlenswert ist der Ausblick vom Riesenrad:



Gesätes Karma
16. Oktober 2009, 20:09
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Einfach hab ichs mir ja nicht vorgestellt, eher hab ich mir garnix vorgestellt. Ich wollte es ganz nach meiner neuen Einstellung unkompliziert und situationsbedingt auf mich zukommen lassen.

„Einen Job zu finden kann doch nicht wirklich ein Problem sein. Wenn, dann gibt es immer noch Amt, Eltern oder Freunde (mit denen man ne Weltreise machen könne), um nicht zu verkümmern.„
Platzierte ich so den Gedanken in mein Hinterhirn.

Doch der neue Way of Life scheint Früchte zu tragen. Nimmst du das Leben nicht so schwer und versuchst nicht Bedenken und Befürchtungen zur Tagesordnung zu machen, bleibt dein Geist rein und frei, um sich zu entfalten und bereitet sich für die Zukunft mit viel mehr Weisheit vor. Aber man kann auch Karma dazu sagen, denn du erntest was du säst.

So hatte ich zB. meine Kamera in Sardinien dabei mit dem Hintergedanken von dem Camp ein Image-Video zu drehen, dass ich bei Glück an Akzente verkaufen könne und mit noch mehr Glück weitere Filme in der nächsten Saison drehen dürfe.

Doch es kam so, dass die Geschäftsführung von dem Video so begeistert war (und von meiner Kompetenz), dass man mich prompt als Marketingmanager eingestellt hat. Nach der Übernahme von Akzente Reisen im Frühling hat man viele Pläne und viele Positionen sind zu besetzen – Glück(?) für mich.

Also werde ich ab nächsten Monat mein neues Quartier in Leer (Ostfriesland) beziehen und mich der Vermarktung von Tourismusangeboten widmen.

Dass das Meer nur 20km, Holland 50km entfernt und viele Möglichkeiten zum Surfen auch im Winter ringsum liegen, ist der Summand des positiven Denkens.



Von Norden zur Norderney und zurück
24. September 2009, 10:26
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Abends auf die Norderney und dort irgendwo campen, aber vorher noch in Norden ein Fischbrötchen mampfen. So der offizielle Plan.
Als wir an der Fähre ankamen, konnten wir aber nur noch beobachten, wie die Ladeklappe hoch ging und das letzte Schiff losfuhr. Um 1 min verpasst…

Ärger machte sich breit und schuld war der Fischbrötchen-Fachverkäufer, der seine Brötchen erst besorgen musste. Aber da wir den endlosen Sommer leben und von innen strahlen, suchten wir uns ein idyllisches Plätzchen direkt hinterm Deich und konnten die Sonne beobachten, wie sie hinter der Norderney unterging.

Am nächsten Morgen, Ben schlief noch, setzte ich mich ans Steuer und fuhr zurück zur Fähre, hoffte dass man Ben nicht sieht und ich nur für einen bezahlen brauch.
Das klappte, ich musste nur 82€ blechen… „WIE BITTE?“ „Na 65€ fürs Auto…“
Alles klar, „Abzocker“ dachten wir und waren froh gestern die letzte Fähre verpasst zu haben.
„Latschen wir halt zu Fuß!“ war die Parole.

Nach vielem Schunkeln (friesisch für Schaukeln) auf dem Boot, kamen wir guter Laune drüben an und entschieden spontan einen neuen fahrbaren Untersatz zu besorgen. Ben nahm sich ein gemütliches Hollandbike und ich ne lässige Schopper. So starteten wir los, Ben mit durchgestrecktem Rücken, um sich schon mal an den Chefsessel zu gewöhnen und ich mit quietschendem Lager in Dennis Hopper Manier. Der Beachcruizer wurde schnell zum Quietschcruizer umgetauft und als Quietschboys kreuzten wir über die Insel. Durchweg übten wir unser Friesisch und grüßten Jeden an dem wir vorbeikamen mit einem Akzent freiem „Moin“. Aber schnell wurde erkannt, dass viel zu viel Touristen unterwegs waren, die der friesischen Sprache nicht mächtig waren.

Von Rix Endless Summer

Das Ende vom Lied, wir waren erschöpft und schliefen auf der Schunkelfahrt zurück und verpassten die Robben auf der Robbeninsel. Mööp.

P.S. Der Sonnenuntergang machte das doppelt wett.



Ein Tag in Ostfriesland
20. September 2009, 18:47
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Das Auto mit dem ich in Sardinien unterwegs war musste zurück nach Lingen. Glücklicher Weise hat es so lange durchgehalten und ist nicht auseinander gefallen. (Obwohl es langsam anfing hier und da Macken zu zeigen)

Der Plan war von Lingen mit Bens neuem Vito noch 5 Tage an die Nordsee zu fahren. Der Benz ist der krasse Gegensatz zu dem VW, nix klappert, alles funktioniert, 2 Schiebetüren und vieles mehr, nur ein Radio hatte er (noch) nicht. Aber kurz bei MediaMarkt angehalten und eine hypermoderne Krawallmaschiene von Sony mit allen Schikanen besorgt. Nun wummert Bens Benz auch.

Ostfriesland kannte ich schon von einem Wochenende im Centerpark im Januar, aber im Sommer ist es hier noch besser. Grüne Deiche, aasende Kühe, Windmühlen und Leuchttürme. Besonders begeistert sind wir von den überaus netten Friesen, die immer mit einem geknatschtem „MOIN“ entgegenkommen. Witzige Kerlchen! (Nur die Frisenmädchen sind genau so schüchtern wie bei uns.)

Meine heimliche Intension für diesen Trip ist natürlich das Surfen ;) und so sind wir den ganzen Tag auf der Suche nach geeigneten Revieren und kommen so gut rum. Großes Meer, Pilsumer Leuchtturm, Emsmündung (Knock) sind einige Stops auf unserer Tour durchs Herrschaftsgebiet des Störtebecker.

Von Spontanität geleitet stolpern wir über unbekannte Sehenswürdigkeiten und Events. Da wir nicht weiter als bis Jetzt planen, haben wir auch kein Stress und Not. So entschieden wir uns einfach mal so zum Rock gegen Smock an der Knock zu fahren ohne zu wissen, dass dort ein sehr korrekter Surfspot (im Meer und auf anderer Seite des Deichs in der Ems) ist. Fortuna steht auf mich!

Der Eintritt war umsonst und die Musi war allerbester Qualität. Am nächsten Tag konnten wir dann in der Emsmündung direkt Kite und Rigg nass machen.

Jetzt sitzen wir wieder im Mercedes und cruizen nach Norden (geiler Ortsname wa?) wo wir dann zur Norderney rüber wollen. Mal sehen was uns dort so alles erwartet.

Von Rix Endless Summer